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Bildungskommune Stadt Kaufbeuren: Gemeinsam Zukunft gestalten – mit BNE!
Die Stadt Kaufbeuren geht seit Anfang des Jahres die Weiterentwicklung ihrer Bildungslandschaft mit Hilfe des ESF-Plus-Programms "Bildungskommunen" neu an. Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Programms ist die Weiterentwicklung lokaler Bildungslandschaften auf Basis eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements und einer kommunalen Schwerpunktsetzung. Die Stadt Kaufbeuren möchte in diesem Zuge in den nächsten Jahren Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) vor Ort etablieren.
Den Verantwortlichen in Kaufbeuren ist es wichtig, alle relevanten Akteur:innen bei der Verankerung von BNE in der kommunalen Bildungslandschaft einzubeziehen und tragfähige Strukturen für das Thema zu schaffen.
Aktuell arbeitet das Bildungsbüro daran, einen Überblick über regionale Angebote und deren Anbieter:innen im Bereich BNE zu gewinnen. Im Herbst 2024 ist als Auftaktveranstaltung zu BNE ein Bildungsforum geplant. Bei dieser Veranstaltung sollen alle BNE-Akteur:innen zusammenkommen, um ein gemeinsames Verständnis für BNE zu erarbeiten sowie erste Impulse für die spätere Entwicklung von Leitlinien zu setzen. Langfristig möchte das Bildungsbüro zudem das Bildungsmonitoring im Bereich BNE aufbauen und Bürger:innen die vielfältige Angebotslandschaft – insbesondere im Bereich BNE – zugänglich und über ein Bildungsportal transparent machen.
Bei diesen Vorhaben wird die Stadt Kaufbeuren eng von der REAB Bayern begleitet. So unterstützt die REAB u.a. bei der Planung, Konzeption und Durchführung des Bildungsforums und berät die Stadt anschließend auf Basis der Ergebnisse zum weiteren strategischen Vorgehen. Der Grundstein für die Zusammenarbeit bei diesem Prozess wurde mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung durch Oberbürgermeister Stefan Bosse bei einem Treffen der REAB Bayern mit Cornelia Otto, Leitung des Referats "Kinder, Jugend, Bildung und engagierte Stadt", Jürgen Schick, Abteilungsleitung "Kaufbeuren-aktiv, Bildungsbüro", Julia Mergler und Katharina Heiland vom Projekt Bildungskommune im Rathaus der Stadt Kaufbeuren gelegt.
Oberbürgermeister Stefan Bosse über das Projekt: "Bildung hört nicht mit dem Schul-, Uni- oder Berufsabschluss auf und ist auch nicht nur unseren Jüngsten vorbehalten. Auch für Erwachsene ist Bildung ein zentraler Punkt der persönlichen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung. Umso wichtiger ist es, dass es breitgestreute öffentliche Angebote bei uns gibt, die unsere Bürgerinnen und Bürger jederzeit nutzen können. Die Kooperationsvereinbarung hilft dabei, uns weiterhin zukunftssicher bei der Gestaltung moderner Bildungslandschaften und -angebote aufzustellen und uns weiter zu vernetzen."
"Gerade vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen wie dem demografischen Wandel, der Digitalisierung und der Fachkräftesicherung ist es uns wichtig, die Kaufbeurer Bildungslandschaft zukunftsfähig weiterzuentwickeln", so Julia Mergler, Projektleiterin der Bildungskommune Kaufbeuren. "Deshalb haben wir uns entschieden, im Rahmen des Förderprojekts Bildungskommune BNE als partizipativen Prozess in Kaufbeuren zu verankern und ein Bildungsportal für unsere Bürger:innen sowie die Bildungsakteure vor Ort aufzubauen. Wir freuen uns, die REAB Bayern als wichtigen Partner an unserer Seite zu haben, der uns beim Prozessaufbau begleitet, unsere Strategie und Ideen mit dem erfahrenen Blick von außen betrachtet und wertvolle Impulse gibt."